Europäisches Innovationsprojekt: ZURZACH Care Teil von «RecoveryFun»

Digitale und effektive Rehabilitation für ältere Menschen zu Hause ermöglichen, das ist das Ziel von «Recovery-Fun». Im europäischen Innovationsprojekt mit Beteiligung von vier Ländern wirkt ZURZACH Care als klinischer Partner mit.

Die digitale Transformation im Gesundheitswesen setzt auch in der Rehabilitation und im Versorgungspfad neue Impulse. Seit Januar 2022 ist ZURZACH Care klinischer Partner im Tele-Rehabilitations-Projekt «An integrated VR-based tele-rehabilitation platform to support RECOVERY and maintenance of FUNctional abilities among seniors» (RecoveryFun). Die Hochschule Luzern wirkt mit dem iHome-Lab als Technologie-Partnerin mit. Anfang des Jahres fiel der Startschuss für das innovative Projekt, bei dem Virtual Reality (VR), Internet der Dinge und künstliche Intelligenz für ein auf ältere Menschen zugeschnittenes Tele-Rehabilitationssystem eingesetzt werden.

Tests starten im zweiten Halbjahr 2022
Über die neue Plattform können optimierte Übungen für zuhause zusammengestellt und der Trainingstherapieeffekt anhand von Biosignalen direkt überprüft werden. Dank der mitgelieferten App sind Patientinnen und Patienten in der Lage, auf spielerische Weise auch selbst zu trainieren und Angehörige in den personalisierten Rehabilitationsplan unterstützend einzubeziehen. In einem ersten Schritt stehen die oberen Extremitäten und eine kognitive Stimulation älterer Erwachsener im Fokus. Das Projekt dauert 30 Monate. Kontrollpersonen werden die Technik voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2022 erstmals ausprobieren können.

Verbesserung bei chronischen Erkrankungen und Prävention von Gebrechlichkeit
Exergames und VR werden zunehmend ergänzend in der Therapie genutzt und für ihren spielerischen, motivierenden und leistungsfördernden Charakter geschätzt. Das Hauptziel besteht darin, die Rehabilitationsmöglichkeiten für Menschen mit chronischen Erkrankungen, die heute oft nicht optimal versorgt werden, zu verbessern. Die Methode geht über einen krankheitszentrierten Ansatz hinaus und berücksichtigt auch die Prävention von Gebrechlichkeit.

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Medienmitteilung zum Download (PDF)

Kontakt

Marietta Werder
Leiterin Kommunikation